Mag. Elisabeth Halmer | Lebensberatung und Erziehungsberatung in Wien
 
Home
Zur Person
Kosten
Links
Kontakt
English
Lebensberatung
Erziehungsberatung
Familienberatung
Coaching
Supervision
Testungen
Burnout-Prävention
Hochbegabung
Online-Beratung
 
    Kontaktdaten
  Telefon (+43 1) 36 76 521
(+43) 0680 202 28 51
  E-Mail lebensberatung@aon.at
  Adresse Lerchenfelder Straße 60 / 3
1080 Wien
 

Es gibt immer einen Ausweg.

Burnout hat nicht nur psychische Folgen, sondern kann sich auch vehement auf die körperliche Verfassung eines Menschen auswirken. Häufig einhergehende Krankheiten sind psychosomatischer Natur und die Folge der Körperreaktionen, die einsetzen, wenn der Mensch Stress spürt. Wie beim physiologischen Stress wird durch die Hypophyse die Adrenalin-Ausschüttung ausgelöst, die Milz angeregt, mehr rote Blutkörperchen auszuschütten, das Knochenmark produziert mehr weiße Blutkörperchen, die Leber produziert mehr Zucker, um dem Körper einen Energieschub zu geben und Atmung und Herzschlag werden schneller. All dies ist wunderbar um zu kämpfen oder zu fliehen, wenn wir in Gefahr sind und durch diese körperliche Betätigung wird der Stress wieder abgebaut. In psychischen Stresssituationen bekommt der Körper allerdings nicht die Möglichkeit, den Stress durch Aktivität abzubauen und nimmt langfristig Schaden.

Typische körperliche Symptome bei Burnout sind:

  • Chronische Müdigkeit und Energiemangel
  • Herz-Kreislauf-Probleme (z.B. Bluthochdruck, Schwindel, Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen)
  • Beschwerden im Zusammenhang mit der Lunge (z.B. Luftnot oder Hyperventilation, Asthma, Bronchitis)
  • Verdauungsbeschwerden (z.B. Magenschmerzen / -geschwüre, chronische Durchfälle, krampfartige Beschwerden)
  • Hautprobleme (z.B. Juckreiz, Erröten, verstärkte Neurodermitis)
  • Störung der Sinnesorgane (z.B. Tinnitus, Sehstörunge, Verlust des Geruch- oder Geschmacksinns, Taubheitsgefühle)
  • Hormonelle Störungen
  • Schwächung des Immunsystems generell
  • Stoffwechselentgleisungen (z.B. erhöhte Cholesterinwerte, entgleiste Blutzuckerwerte)
  • Schlafstörungen jeder Art
  • Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen
  • Die sexuelle Lust lässt nach

Neurologische Untersuchungen belegen sogar, dass chronischer Stress durch den erhöhten Kortisolspiegel im Blut zu Destabilisierung und Degeneration neuronaler Strukturen führt, u.a. wird die Kommunikation zwischen den Nervenzellen gestört. Stresshormone haben somit einen negativen Einfluss auf das plastische menschliche Gehirn. (Vgl. Kaluza S 21)

Zusammenfassend kann man Burnout als Syndrom aus emotionaler und körperlicher Erschöpfung, Depersonalisation und reduziertem persönlichem Engagement beschrieben, welches manchmal soweit geht, dass man von einer Dehumanisierung (oder Depersonalisation) sprechen kann. Dies bedeutet, dass der Burnout-Patient „alles Mitgefühl für die Menschen, für die er arbeitet, verliert“ (Zimbardo S 720), eine „wenig gefühlvolle, gleichgültige, zynische oder sarkastische Einstellung“ (Bergner S9) seinen Klienten/Kunden gegenüber zeigt und sie nur mehr als Belastung empfindet.

 
 
© 2010 Mag. Elisabeth Halmer
Design & Umsetzung von Peter Calvache, B. Sc.