Mag. Elisabeth Halmer | Lebensberatung und Erziehungsberatung in Wien
 
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Online-Beratung / Anfrage:

Sehr geehrte Frau Mag. Halmer,

ich habe auf Ihrer Homepage gesehen, dass Sie auch Online-Beratung anbieten und moechte mich mit einem Erziehungsproblem an Sie wenden bei dem Sie mir vielleicht weiterhelfen koennen.

Ich lebe gemeinsam mit meinem Mann und meinem 5-jaehrigen Sohn Paul sowie meiner fast 3-jaehrigen Tochter Marie. Derzeit bin ich ganztags zu Hause und betreue die Kinder, mein Mann ist vollzeit berufstaetig. Mein 5-jaehriger Sohn zeigt schon seit einiger Zeit ein sehr aggressives Verhalten, das sich leider in den letzten ein bis zwei Jahren kontinuierlich verschlechtert hat. Er schleudert Spielsachen durch die Gegend, schreit und kraeht lauthals, zertruemmert Gegenstaende und - am schlimmsten - schlaegt seine kleine Schwester mit allen moeglichen Gegenstaenden, stoesst sie um, etc. Selbstverstaendlich haben wir ihm immer gesagt, er duerfe das nicht und haben ihn ermahnt, sich zu beruhigen. Wir haben versucht, ihm zu erklaeren, dass er seiner Schwester bzw. anderen Kindern wehtun wuerde. Als das nicht half haben wir ihn weggezogen, wenn er wieder versucht hat, sie zu hauen. Wir schreien ihn dann auch an und leider kommt es immer haeufiger vor, dass ich ihn auch etwas grob anpacke und wegziehe oder einen Klaps gebe (was mir hinterher leid tut). Aber ueberhaupt nichts hilft. Er lacht dann, laeuft weg oder schreit und bei naechster Gelegenheit schlaegt er sie wieder. Ich weiss wirklich nicht mehr weiter und habe Angst, dass er irgendwann seine Schwester ernsthaft verletzt. Er ist jedoch nicht nur seiner Schwester gegenueber aggressiv (mit ihr ist er nur am oeftesten zusammen) sondern er haut auch auf Erwachsene hin, zum Beispiel seine Grosseltern, wenn sie ihn begruessen oder andere kleinere Kinder in der Familie oder Nachbarschaft. Leider schaut sich unsere kleine Tochter zunehmend dieses Verhalten ab und beginnt ihrerseits auf andere Kinder hinzuhauen und mein Mann und ich haben das Gefuehl, dass wir mit den Kindern nur mehr schreien und schimpfen. So ein Familienleben wollten wir auf keinen Fall fuehren!

Unser Sohn geht seit zwei Jahren halbtags in einen Kindergarten und laut Auskunft der Erzieherinnen verhaelt er sich im Kindergarten ganz anders. Dort ist ein eher stilles, zurueckgezogenes Kind. Ich kann mir diesen Unterschied ueberhaupt nicht erklaeren.

Wir haben ueberlegt, unseren Sohn konsequenter zu bestrafen, wenn er sich wieder aggressiv verhaelt, aber zum einen wissen wir nicht mehr womit (Fernsehentzug, in einen anderen Raum sperren, von Familienaktivitaeten ausgrenzen, Spielsachen wegnehmen haben wir alles schon gemacht) und zum anderen scheint es nicht zu helfen. Auch wenn wir ihn als Strafe in sein Zimmer sperren macht er bei naechster Gelegenheit das Gleiche wieder, zertruemmert Sachen, schlaegt auf Dinge ein etc.

Ich hoffe, Sie koennen uns weiterhelfen.

Mit freundlichen Gruessen,
Frau Andrea, OÖ

Antwort Seite 3

 
 
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